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AKTIONATA im WindGroße Mitmachaktion zur Festivaleröffnung

Lesen unter der HaubeAlltag im Friseursalon?

WohnungszauberAlles nur Zauberei?

Von der Ehrlichkeit der SpeisekarteWenn in der Suppe Funken sprühen

Rhythmische Wellen spiegeln die Stoffe»Fremdes« im heimischen Hallenbad

Abhängen, oder was?Einfach mal nichts Bestimmtes machen

Tonnen, Stiefel & DosenBewegung in der Feuerwehr

BudenspektakelWenn in Huchting »Rummel« ist

 

AKTIONATA im Wind
Große Mitmachaktion zur Festivaleröffnung

Kultur bewegt uns Menschen, ist bewegend. In Huchting gibt es zwei Wochen lang bewegte und
sich selbst bewegende Kultur. Dabei handelt es sich um selbst gestaltete Tuche. Mal heftig flat-
ternd, mal einfach nur stramm und richtungsanzeigend, mal schlapp, wie Feierabend machend.
Der Grad der Bewegungsstärke ist fremd gesteuert. Huchting wird sich schmücken und mit dem
Wind im Bunde jedem zeigen, dass Kultur ein belebendes Moment ist.

Doch zunächst müssen diese Tuche noch gestaltet werden. Die Künstlerin Gloria del Mazo wird
mit allen vorbei- oder extra herkommenden Kindern weiße Fahnenstoffe in bunten Straßen-
schmuck verwandeln. Gehisst an den meisten der im Stadtteil vorhandenen Fahnenmasten
weisen sie darauf hin, dass wieder Festivalzeit ist. Huchting erweht sich Aufmerksamkeit.

Kommt und macht mit, lasst den Wind Eure Arbeit bewegen!
 

Gloria del Mazo
Freie Künstlerin, Kunstpädagogin

1961 in Toledo geboren, lebt seit 1993 in Bremen. Zahlreiche Projekte mit
Kindern und Jugendlichen. Gestaltung von Schulen, Kindergärten und Kunst
im öffentlichen Raum. Mehrere Ausstellungen im In- und Ausland.

Wohnungszauber
Alles nur Zauberei?

»Nun veranstalte hier mal keinen Budenzauber!« Wer kennt diesen Ausspruch nicht von den
Großeltern, nur weil Kinder sich etwas lauter verhalten oder Möbel zum Bau einer Höhle
verrücken?

Meint »Wohnungszauber« dasselbe? AKTIONATA prüft dies: In Huchting wird während der
AKTIONATA gezaubert. In einer Wohnung. In der Wohnung des Zauberers Friedrich.

Aber Zauberer brauchen doch eigentlich keine Wohnung. Die zaubern sich einfach eine her …
denken wir. Stimmt aber nicht. Auch ein Zauberer braucht ein Zuhause. Und wie er lebt, wie er
sich zauberhaft einrichtet, wie er das Zaubern immer wieder übt, all das kann angesehen, mit-
erlebt und zum Teil sogar nachgezaubert werden.

Seid dabei, wenn Ihr einen ordentlichen Wohnungszauber sucht und keinen Ärger bringenden
Budenzauber!

 

Friedrich der Zauberer

begeistert seit über 20 Jahren Kinder und
Jugendliche mit seinen Kunststücken. Ob
in Kindergärten, Schulen oder bei Straßen-
festen – Kinder liegen ihm am Herzen. Das
war auch schon so, bevor Friedrich zum
Zauberer wurde. Seine berufliche Laufbahn
begann er als Erzieher. Danach arbeitete
Friedrich einige Jahre im Bremer Kinder-
theater »Piccolo«.

 

 

Lesen unter der Haube
Alltag im Friseursalon?

Der Kopf wird von Wärme umspielt, während sein Besitzer interessiert in einer Illustrierten blättert.
Ein alltägliches Bild im Friseursalon.

Und Kinder? Ihnen werden die Haare geschnitten. Heute nicht mehr so, wie es die Eltern gerade
wünschen. Dafür aber so, dass es dem eigenen Wunschaussehen möglichst nah kommt. Aber
Kinder unter der Haube? Lange dasitzen und nur Wärme um den Kopf herum spüren? Nee!

Nee? Doch!
AKTIONATA bringt Kinder unter die Haube. Ohne Zeitschriftengeblätter, dafür mit eigenen Worten
und Texten, die sie den übrigen Salonanwesenden darbieten.

Dafür hat die Kinderbuchautorin und Künstlerin Sabine van Lessen mit den Kindern einer dritten
Klasse der Grundschule Grolland Texte erarbeitet und gestaltet. Die jungen Autoren werden ihre
Texte themengerecht in einem Friseursalon präsentieren. Und das sogar an einem Montag!

Sabine van Lessen
Diplom für Bildende Kunst und Fotografie –

arbeitet für Presse und Funk, schreibt Kinderlitertur, Lyrik und Prosa. Das
sie prägende Motto: »Mein Schreiben habe ich immer mitgenommen,
wohin ich auch ging.« ( Maguerite Duras )
Charakteristisch für ihre Arbeiten ist das Verknüpfen von Elementen aus
verschiedenen Kunstbereichen.

Von der Ehrlichkeit der Speisekarte
Wenn in der Suppe Funken sprühen

»Umhüllt von einem leichten Edelstahlgeruch, dezent gewürzt mit einem Rest von im Raum
schwebendem Schweißelektrodendunst, dem Klang des vorsichtigen Klopfens eines Hammers auf
Edelstahlblech noch nachklingend, sitzend neben fertigen Hochdruckreinigungsgeräten im Design
moderner Wohnungsmöbel, hier können Sie die Fülle an Köstlichkeiten, die die Natur uns in
diesem Frühjahr bietet, genießen.«

Etwa so kann eine Speisekarte beginnen, wenn der Ort des Genießens eben nicht das übliche
Restaurant ist, wenn ein Spitzenkoch sich hinaus begibt. Und es begibt sich ein solcher hinaus.
Er kommt nach Huchting, um hier – gemeinsam mit einer Gruppe Schülerinnen und Schüler der
IS Hermannsburg – erneut seine Kochkünste unter Beweis zu stellen. Frisch angerichtete Delika-
tessen in ungewohnt anregendem Ambiente.

Freuen Sie sich auf einen Verwöhnabend für den guten Geschmack.
 

Der Bremer Koch Stefan Madaus

ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt aus
Kochshows im Fernsehen. In der Hansestadt wird
der Club zu Bremen, direkt am Marktplatz, unter
seiner Regie geführt. Zahlreiche Bremer Unterneh-
men und Einrichtungen wissen sein Können zu
schätzen – das er auch bei der AKTIONATA 2008
eindrucksvoll bewiesen hat.

Rhythmische Wellen spiegeln die Stoffe
»Fremdes« im heimischen Hallenbad

Was heißt heute noch »fremd«? »Ungewöhnlich« vielleicht, aber »fremd«? Vor allem im Bereich
Mode. Der Alltag zeigt, wie schnell die Gesellschaft bereit ist, neue Trends und jugendkulturelle
Ausdrucksweisen anzuerkennen – oder sogar aufzugreifen. Und dennoch, AKTIONATA schafft
den Bruch und bringt »Fremdes« ins heimische Hallenbad.

Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Wagenfeld-Schule haben ( zunächst noch fremd erschei-
nende ) Mode entworfen und selbst geschneidert. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern
der Oberschule Flämische Straße schlüpft nun hinein und führt diese Mode vor. Dabei bedarf es
einer besonderen Umgebung. Zu viel sei noch nicht verraten. Nur soviel: Die leichten Stoffe
werden von rhythmischen Klängen begleitet und scheinen auf den Wellen zu schweben.
 

Christine Witte

ist Tänzerin und Choreographin. Sie wurde in New York ausgebildet, unter
anderem in Afrikanischem und Karibischem Tanz. Neben Tanzvideos, Werbe-
und Kinofilmen choreografierte Christine Witte auch über 500 Modeschauen im
In- und Ausland.
Mit Kindern und Jugendlichen arbeitet Christine Witte seit 1986.
 
Martin Kruzig

studierte klassisches Schlagwerk an der Hochschule
für Künste in Bremen, Jazzschlagzeug bei Charlie
Antolini und Rock/Popschlagzeug in Hamburg bei
Udo Dahmen. Er spielte als Tour- und Studiodrummer und wirkte bei zahlreichen Musical Produktionen
mit und spielt u.a. in der Band von Axel Prahl ( Tatort ) und Dirk Schlömer ( TonSteineScherben ).

 

Abhängen, oder was?
Einfach mal nichts Bestimmtes machen

»Abhängen«. Was bedeutet das? Junge Menschen wissen das: Einfach nach der Schule, dem
Training, dem Musik- oder Nachhilfeunterricht nichts Bestimmtes machen. Und doch ist dieses
»nichts Bestimmtes« klar definiert: Zum Beispiel Quatschen, worüber sich gerade zu quatschen
lohnt. An Treffpunkten, die dafür bekannt sind.

Die Theaterpädagogin Birgit Lamprecht und ihre dritte Klasse an der Grundschule Delfter Straße
erforschten Jugendtreffpunkte in Huchting, machten daraus das Theaterstück »Funkenflug« und
studierten es intensiv ein. Das Ergebnis: Kinder erzählen, was Erwachsene schon immer mal
wissen wollten.

Die Bühnenbildnerin Johanna Uellner erarbeitete mit einer Parallelklasse ein dazu passendes
Bühnenbild. Es wird bei der Aufführung von den Schülerinnen und Schülern selbst auf-, um-
und abgebaut.
 

Johanna Uellner
Bühnenbildnerin und Künstlerin

Studium der Theatergestaltung in Groningen NL und Dresden. Seit 2007 als
freie Bühnen- und Kostümbildnerin in Bremen tätig. Künstlerische Arbeiten im
Bereich Malerei und Installation. Einzelausstellungen und Gruppenausstellung im Atelierhof Bremen.

 

Tonnen, Stiefel & Dosen
Bewegung in der Feuerwehr

Schweres Gerät, schwere Stiefel, hitzebeständige Kleidung – alltägliche Gegenstände in der
Wagenhalle einer Feuerwehr. Und nichts anderes?

AKTIONATA tritt den Gegenbeweis an:
Unter der Anleitung von Tanzlehrerin Christine Witte haben die Schülerinnen und Schüler der 7.
Klasse aus der Oberschule Flämische Straße ein Tanzprojekt erarbeitet, das diesem Raum eine
neue Dimension verleiht – Leichtigkeit. Ausdrucksstark verzaubern die Schüler ihr Publikum.
Dabei werden sie getragen von der Musik, die der Schlagzeuger Martin Kruzig mit Schülerinnen
und Schülern derselben Schule einstudierte.

Töne erklingen, die die Wagenhalle mit ihrem schweren Gerät noch nicht gehört hat.
 

Christine Witte

ist Tänzerin und Choreographin. Sie wurde in New York ausgebildet, unter
anderem in Afrikanischem und Karibischem Tanz. Neben Tanzvideos, Werbe-
und Kinofilmen choreografierte Christine Witte auch über 500 Modeschauen im
In- und Ausland.
Mit Kindern und Jugendlichen arbeitet Christine Witte seit 1986.
 
 
Martin Kruzig

studierte klassisches Schlagwerk an der Hochschule
für Künste in Bremen, Jazzschlagzeug bei Charlie
Antolini und Rock/Popschlagzeug in Hamburg bei
Udo Dahmen. Er spielte als Tour- und Studiodrummer und wirkte bei zahlreichen Musical Produktionen

mit und spielt u.a. in der Band von Axel Prahl ( Tatort ) und Dirk Schlömer ( TonSteineScherben ).
 

 

Budenspektakel
Wenn in Huchting »Rummel« ist

Ob Jahrmarkt, Freimarkt, Wiesn oder Rummel – Volksfeste haben immer ihren ganz eigenen
Charakter. So auch beim Budenspektakel der AKTIONATA. Der 8. Jahrgang Oberschule Flämi-
sche Straße zog sich ins Atelier zurück. Eigenartige Buden und wunderliche Geräte warten auf
die Besucher.

Gemacht mit Vergnügen zum Vergnügen!
 

Anja Fußbach
Freie Künstlerin

Neben eigenen Einzel- und Gruppenausstellungen führt die Künstlerin
seit Jahren Workshops mit Kindern und Jugendlichen durch. In der
typischen Atmosphäre eines Künstlerateliers entlockt sie den

Teilnehmern oft ungeahntes handwerkliches Geschick. Sowohl im Umgang mit Werkzeug
als auch in der Formgebung von Materialien.